Rezension
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Schwere Verluste begleiten Percival und seine Freunde. Doch Zeit zum Trauern bleibt nicht, denn eine dunkle Bedrohung will ihre Welt verschlingen. Auch Kaia’s Geheimnisse stellen den Zusammenhalt der Gruppe auf eine harte Probe. Und über allem steht die Frage: Kann dieser Kampf überhaupt gewonnen werden? Oder bedeutet das egoistische Handeln Einzelner das Ende eines ganzen Volkes?
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Wenn man nach komplexer High Fantasy sucht, ist man hier genau richtig. So viele Namen, Orte, und Völker können am Anfang ganz schön verwirren, aber wenn man erstmal drin ist, macht’s richtig Spaß. Manchmal fehlt mir beim Lesen aber irgendwie der Weitblick und ich weiß nicht mehr genau, worauf die Geschichte eigentlich hinaus will, also was das große Ziel ist, auf das sich die Charaktere zu bewegen.
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Da es schon eine ganze Weile her ist, dass ich Band 2 gelesen habe, war ich sehr dankbar für den kleinen Rückblick am Anfang. Dadurch bin ich ganz gut wieder in die Geschichte reingekommen. Zugegeben, an Natalie’s Schreibstil muss ich mich immer erst ein bisschen gewöhnen, weil ich manchmal das Gefühl habe, ich hätte beim Lesen irgendwas übersehen.
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Bei diesem Band haben wir den klassischen Mittelteil einer fünf-bändigen Reihe. Die Geschichte geht vom Zeitstrahl nicht so schnell weiter wie die ersten beiden, dafür ist es sehr viel emotionaler und der Fokus liegt mehr auf den Charakteren. Endlich erfahren wir mehr über Kaia und ihre Kräfte und auch die Beziehung zwischen ihr und Percival erreicht eine neue Tiefe.
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Es gab mehr als eine Szene, die mich emotional gebrochen und zu Tränen gerührt hat und ich weiß noch nicht, wie ich mit den Verlusten umgehen soll. Das Ende ist wieder mal richtig spannend und lässt uns mit einem fiesen Cliffhanger zurück. Für mich ist der Band ein solider Mittelteil und bekommt 4/5⭐. Ich bin schon gespannt, wie es weitergeht.
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