Rezension
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Vera’s Welt gerät aus den Fugen, als ein Fremder im Hotel ihrer Eltern auftaucht und behauptet, sie sei in Wirklichkeit Guinevere, die Frau von König Artus aus den Legenden. Der Fremde, der sich als Merlin vorstellt, nimmt Vera prompt mit in die Vergangenheit, denn nur sie kann über das Schicksal von Camelot entscheiden und die drohende Gefahr eines Fluchs abwenden. Um das altertümliche Königreich davor zu bewahren, alle Magie zu verlieren, muss sich Vera an ihre Vergangenheit als Guinevere erinnern – und vor allem an ihre Liebe für Arthur.
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Was für eine tolle Geschichte. Ich liebe alles rund um die Arthussaga und fand’s toll, mal wieder eine Neuadaption mit modernem Touch zu lesen.
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Die Geschichte ist recht simpel und auch oft sehr vorhersehbar. Man darf keine komplexe Fantasy-Welt erwarten. Wenn das vorher klar ist, finde ich das aber nicht schlecht, da ich solche Bücher immer wieder gerne lese, wenn mir andere Bücher zu anstrengend sind. Das Thema Zeitreise finde ich immer etwas problematisch und es gibt bisher noch einige Lücken. Ich hoffe, dass es dafür in der Fortsetzung eine adäquate Lösung gibt.
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Die Charaktere haben mir allesamt sehr gut gefallen. Ich finde sie detailliert und einfach schön ausgearbeitet. Selbst Nebencharaktere bekommen eine gewisse Tiefe und ich konnte bisher alle gut in die mir bisher bekannte Legende einordnen. Alle 3 Hauptcharaktere haben mich sowohl zum Lachen gebracht, als auch zu Tränen gerührt.
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Das Buch ist locker und flüssig geschrieben und die Geschichte wird spannend erzählt. Der ganze Text weist keine unverständlichen Handlungslücken auf und auch die Länge des Buches finde ich für die Erzählzeit völlig in Ordnung. Ich hatte mich zwar auf einen Einteiler gefreut und denke auch, dass es die Fortsetzung vielleicht nicht unbedingt braucht, aber gespannt auf das Ende der Geschichte bin ich trotzdem.
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Mir hat die Geschichte einfach super viel Spaß gemacht und bekommt von mir als Highlight verdiente 5/5⭐.
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